Ev. Kindertageseinrichtung Frotheim

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Isenstedt-Frotheim


Arenskampweg 3 - 32339 Espelkamp - Tel.: 05743 / 8650

 

Der Übergang aus der Familie in unsere noch unbekannte Kindertageseinrichtung bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung und Umstellung. Kinder sind grundsätzlich in der Lage sich an eine neue Umgebung und neue Personen zu gewöhnen, jedoch benötigen sie hierzu die Unterstützung und Begleitung ihrer gewohnten Bezugspersonen. In der Regel sind dieses die Eltern.

 

Unsere Eingewöhnung orientiert sich an dem sogenannten „Berliner Modell“. Mit diesem bewährten Modell erfährt ihr Kind einen sanften Übergang von dem vertrauten Zuhause mit vertrauten Menschen hin zur Kindertageseinrichtung und den jeweiligen Erzieherinnen. Das Berliner Modell gliedert sich in fünf Phasen und berücksichtigt dabei die Persönlichkeit, die Vorerfahrungen und die Individualität des Kindes.

 

Die Eltern nehmen in der Eingewöhnung einen wichtigen Platz ein und begleiten Ihr Kind in den ersten Tagen. In enger Zusammenarbeit mit der Bezugserzieherin werden alle weiteren Schritte besprochen, Rituale vereinbart und damit ein Vertrauensverhältnis zwischen allen Beteiligten geschaffen.

 


 

 

Die 5 Phasen der Eingewöhnungszeit:

 

1. Phase:

Im Gespräch mit den Eltern…

Nach dem ersten Elternabend vereinbaren die Eltern und die Erzieherin einen  Termin für ein erstes Kennenlerngespräch. Je nach Wunsch kann das Gespräch bei den Eltern zu Hause oder in der Kindertageseinrichtung  stattfinden. In diesem Gespräch informiert die Erzieherin detaillierter über  die Eingewöhnung, der Ablauf wird besprochen, ein Austausch über die  Fähigkeiten und Gewohnheiten des Kindes findet statt (Fragebogen) und es ist Gelegenheit für Rückfragen.

 

2. Phase:

Zu Besuch…

Vor der eigentlichen Eingewöhnung besuchen sie mit Ihrem Kind die Kindertageseinrichtung. Die Erzieherin baut die Beziehung zu Ihnen und  Ihrem Kind aus und zeigt die Gruppe. Als Erinnerung erhält ihr Kind ein  kleines Photobuch mit der Farbe der Gruppe, einem Bild von der  Kindertageseinrichtung und der Erzieherin. Damit haben Sie als Eltern die Möglichkeit, Ihrem Kind bis zum eigentlichen Start bildlich von uns zu erzählen…

 

3. Phase:

Jetzt geht es los…

An den ersten zwei Tagen sind sie gemeinsam mit ihrem Kind für ca. eine  Stunde in der Gruppe. Alles ist neu und es gibt viel zu entdecken. Lassen sie es zu. Die Erzieherin wird den Kontakt mit ihrem Kind  suchen, während Sie als Eltern sich beobachtend verhalten und als  „sicherer Hafen“ in der Nähe sind. Bringen Sie das Photobuch, ergänzt mit Bildern von Ihnen und wichtigen Dingen von zu Hause bitte mit.

 

4. Phase:

Bis gleich…

Am 3. Tag verabschieden Sie sich mit einem festen Ritual von Ihrem Kind  und verlassen den Gruppenraum – bleiben aber in der KiTa. Je nachdem wie Ihr Kind reagiert, sollte die Trennung 30 Minuten nicht überschreiten.

 

5. Phase:

Schritt für Schritt geht es weiter…

Nach und nach werden die Anwesenheitszeiten der Kinder sowie die  Abwesenheitszeiten der Eltern erhöht. Das Kind bleibt das erste Mal alleine in der Einrichtung, isst das erste Mal mit zu Mittag, schläft das  erste Mal in der KiTa. Montags wird nie etwas Neues begonnen. Auch wenn es nach den ersten 2 Wochen meistens schon alles gut klappt, sind  manchen Abläufe immer noch neu. Seien Sie für den Fall der Fälle erreichbar. Wenn Sie es einrichten können, muten Sie Ihrem Kind nicht  gleich den längsten Aufenthalt in der KiTa zu.

 

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert.